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Fotokalender drucken
Dienstag, 11. September 2007, 11:14 Uhr
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Viele möchten einen eigenen Kalender erstellen, mit den eigenen Bildern und die eingenen Ideen verwirklichen.

Heutige Software macht dies auch mehr als einfach. Es gibt fertige Kalendersoftware, in denen es eine Vielzahl an vorgefertigten Kalendarien gibt. Das vereinfacht die Arbeit natürlich enorm. Man muß sich nicht mehr raussuchen wieviele Tage jeder Monat hat, wann Sonn- und Feiertage sind oder wie die Wochentage und die Daten zusammen gehören. Die Programme beinhalten auch eine Vielzahl an Hintergründen, Rahmen, Clips, Schriften und alles was man zur Gestaltung benötigt. Im Handumdrehen ist der eigene Kalender gestaltet, die eigenen Bilder eingebunden und man muß nur noch ausdrucken und fertig.

Für viele, die diese “Einklicklösungen” nicht bevorzugen, gibt es da natürlich die bekannten Grafikprogramme, wie Corel, Photoshop und Co. Diese Programme bieten natürlich alles was das Grafikerherz begehrt, jedes hat seine Stärken und Schwächen, die der Insider kennt. Für die Gestaltung eines Fotokalenders sind sie aber alle bestens geeignet. Der Aufwand den man aber mit diesen Programmen treiben muß um zu einem fertigen Fotokalender zu kommen, ist unvergleichlich höher als mit einer “Einklicklösung”.

Ich arbeite hauptsächlich mit Corel Draw wenn ich meine Fotobücher oder Fotokalender erstelle. Photoshop nehme ich zur Bildbearbeitung.

 Was ich bisher noch nicht gefunden habe ist ein Script für Corel um ein Kalendarium automatisch zu erstellen. Wenn jemanden eines weiß, dann postet es bitte hier.

Aber egal mit welchem Programm man seinen Fotokalender gestaltet, am Schluß bleibt nur noch das Ausdrucken und jetzt wird´s schwierig. Man kann seine Seiten natürlich auf normales A4 Papier ausdrucken und mit dem Tacker zusammen heften, ein farbiges Klebeband drüber, einen fertigen Bilderaufhänger hinten drankleben und glauben, jetzt ist der Kalender fertig. Spätestens wenn man die erste Seite umschlagen will stellt man fest, so gehts nicht :-(

Also nächster Versuch, Seiten ausdrucken, mit dem Locher lochen und ein Bändchen druchziehen, das gleichzeitig als Aufhänger fungiert. Jetzt kann man zwar die Seiten umschlagen, aber die hängen eher alle etwas hilflos in der Gegend rum, als den Eindruck eines schönen Kalenders zu erwecken.

Jetzt hat man schon ein Wochenede vertan und noch immer kein Ergebnis das so ganz überzeugt.

Im Internet gibt es doch fertig gestanzte Fotokalenderblätter mit Bindesystem und Aufhänger. Hier muß man die Seiten nur noch bedrucken, mit den mitgelieferten Bindesystemen verbinden, dabei den Aufhänger einlegen und fertig. Dieser Kalender schaut dann wie ein professioneller Kalender aus. Der Zusammenbau ist ohne Werkzeug, nur mit der Hand möglich. Hier hat man nach wenigen Minuten ein Ergebnis auf das man stolz sein kann und das keinen Vergleich scheuen muß. :-)

Vielleicht noch ein paar Worte zum Ausdrucken.

Natürlich verwendet man immer Fotopapier, ob glänzend oder matt ist dem Geschmack jedes Einzelnen überlassen. Fotopapier ist aber teurer als Normalpapier, darum ein wichtiger Tip:

Drucken Sie Ihre Kalenderseiten immer vorab auf Normalpapier im normalen Druckmodus aus“.

Das spart teures Fotopapier und geht schneller als bei Feindruck. Sie können jetzt gleich alle Fehler erkennen und dies noch vor dem endgültigen Druck beheben. Erst wenn Sie alle Seiten geprüft haben sollten Sie das hochwertige Fotopapier verwenden.

Prüfen Sie vor dem Drucken auch ob Ihr Drucker einwandfrei funktioniert. Besonders Inkjet- oder Tintenstrahldrucker trocknen sehr gerne mal ein, wenn sie länger nicht benutzt wurden. Dieses Problem lösen Sie durch einen Reinigungslauf und anschließenden Testdruck. Diese Funktionen können Sie bei den meisten Druckern über den Druckertreiber aufrufen. Sie sollten den Reinigungslauf und den Testdruck solange wiederholen bis Sie einen einwandfreien Druck erhalten. Erst jetzt sollten Sie Ihren Fotokalender drucken.

Es gibt heute eine Vielzahl an kompatiblem Tinten für nahezu alle Inkjet- oder Tintenstrahldrucker. Viele Test bei namhaften Computerzeitschriften haben gezeigt, daß diese Tinten zum Teil besser als die Markenprodukte sind, das Entscheidende ist aber, daß die kompatiblen Tinten erheblich günstiger sind, zum Teil nur ein Zehntel der original Tinten kosten. Damit kann man dann richtig Geld sparen. Die Tests haben auch ergeben, daß kompatible Tinten den Druckkopf nicht zerstören. Das Problem bei den Kunden liegt nur sehr häufig daran, daß die alte Patrone leer gedruckt wurde, der Drucker dann einige Wochen steht (und der Kopf richtig schön eintrocknet), dann die kompatible Patrone eingesetzt wird und der Drucker natürlich nicht sauber druckt, also kann es, nach Meinung des Kunden, nur an den kompatiblen Patronen liegen. Hier kann ich nur empfehlen “Reinigungslauf und Testdruck” bis alles wieder geht! Das kann manchmal auch 10 oder 15 Reinigungsläufe bedeuten. d.h. natürlich, daß ein Teil der Tinte verschwendet wurde für das Reinigen, aber es gibt keine andere Lösung. Stimmt natürlich auch nicht ganz….

Bei eingigen Druckern, z.B. Canon ip3000, ip4000, ip5000 kann man den Kopf sehr leicht ausbauen und reinigen, ist eigentlich auch für den Nichtfachmann kein Problem. Den Kopf stellt man über Nacht in einen flachen Teller mit ca. 5 mm Wasser (am besten destilliertes, normales tut es aber auch) mit einem kleinen Spritzer Spiritus. Man erhält so eine schwache alkoholische Lösung, die die Verklebungen der trockenen Tinte löst und den Druckkopf reinigt. Am nächten Tag den Kopf mit einem Papiertuch trocknen. Vor allem die Kontakte trocknen, daß hier keine Feuchtigkeit haften bleibt und die Kontakte nicht mit den Fingern berühren (Schweiß ist aggresiv und oxidiert die Kontakte). Den Kopf wieder einbauen, Patronen rein uuuuuuuuuuuuuund …………  Reinigungslauf und Testdruck, bis der Ausdruck ok ist.

Wenn Sie die passenden Produkte zu dem Artikel suchen, dann schauen Sie doch mal hier nach:

Fotokalender Bausatz

Tinten für Inkjet- und Tintenstrahldrucker

Alle Tips werden ohne jede Garantie gegeben. Der Umgang mit Tinte kann Verschmutzungen hervorrufen für die wir keine Haftung übernehmen können. Beim Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten sind die einschlägigen Sicherheitsvorschriften zu beachten.


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